Präventivmedizin und Internet: Prävention durch Information
Zitierweise:

Eysenbach, Gunther: Präventivmedizin und Internet -Prävention durch Information. In: Allhoff PG, Leidel J, Ollenschläger G, Voigt HP (Hrsg.): Präventivmedizin (5. Nachlieferung/6.Auflage). Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag, 1997

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Anhang: Links

Vorbemerkung: Diese Liste stellt nur eine kleine Auswahl von präventivmedizinisch interessanten Links dar. Wir haben uns bei der Zusammenstellung überwiegend auf deutschsprachige Websites konzentriert, und versucht, solche Websites aufzunehmen, auf denen weitergehende Informationen oder Materialien zu den in diesem Loseblattwerk abgedeckten Themen zu finden sind. Dabei handelt es sich auch um Websites, die sich primär an den Patienten und weniger an den Mediziner richten; hier wurde vor allem daran gedacht, daß der Arzt diese Informationen ausdrucken und dem Patienten mitgeben kann bzw. die Informationen für Schulungsprogramme verwendet werden können.

Für speziellere Fragen oder der Suche nach einer hier nicht aufgeführten Organisation/Institution wird empfohlen, selbst eine Internet-Recherche durchzuführen. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten:

Bewertung der nachfolgenden Links:



Organisationen und Institutionen

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung*

http://www.bzga.de/

(Postfach 91 01 52, 51071 Köln, Tel.: (0211) 89 92 - 0, Email: info@bzga.de)

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in Köln ist eine Behörde im Geschäftsbereich des Bundesministers für Gesundheit. Entsprechend ihrem Gründungszweck - die Erhaltung und Förderung der Gesundheit der Menschen - erfüllt sie folgende Aufgaben:

Das Internet-Angebot der BzgA ist momentan (7/97) noch relativ dürftig. Es finden sich zwar Pressemitteilungen, aktuelle Hinweise zu Terminen, Veranstaltungen und Ausstellungen sowie Informationen zu den aktuellen Anzeigenkampagnen (inkl. Bestellmöglichkeiten der Materialien), aber bislang keine tiefergehenden Informationen, die eine Gesundheitsförderung bzw- Aufklärung online ermöglichen würden.

Deutsche Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention e.V.

http://www.med.uni-magdeburg.de/fme/institute/ism/

(c/o Institut für Sozialmedizin, Universitätsklinikum Magdeburg, Leipziger Str. 44, 39120 Magdeburg)

Auf der Homepage finden sich Satzung und anderes wissenswertes über die Gesellschaft.

Deutsches Grünes Kreuz

http://www.kilian.de/dgk/

Deutsche Grüne Kreuz (DGK) ist eine unabhängige, keiner gesellschaftlichen Gruppe verpflichtete gemeinnützige Vereinigung (e. V.) zur Förderung der gesundheitlichen Vorsorge und zur Abwendung von Schäden bei Mensch, Tier und Pflanze. Internetangebot z.Zt. kaum vorhanden.

Deutscher Verband für Gesundheitswissenschaften (DVGE)

http://health.ibs.uni-bielefeld.de/dvge/

Der DVGE ist Berufsverband und wissenschaftliche Gesellschaft für alle im Bereich der Gesundheitswissenschaften und des öffentlichen

Gesundheitswesen Tätigen und Interessierten.

Hessische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitserziehung e.V. (HAGE)

http://www.hage.de/

Die HAGE möchte Gesundheitsförderung durch Projekte und Fachtagungen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen. Die Webpage enthält u.a. eine medienliste mit Bestellmöglichkeiten.

Robert Koch-Institut (Bundesinstitut für Infektionskrankheiten und nicht übertragbare Krankheiten)**

http://www.rki.de/

Die Website bietet derzeit vor allem Informationen zu Krebs (mit epidemiologischen Basisdaten zu den wichtigsten Krebserkrankungen) und zu Infektionserkrankungen (z.B. Daten zu HIV und AIDS in der Bundesrepublik Deutschland usw.).

Die aktuellen Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) sowie reisemedizinische Informationen sind leider auf der Website nicht abrufbar.

WHO Regional Office for Europe**

http://www.who.dk/

Health for All Databse (Epidemiologische bzw. statistische Grunddaten der europäischen Länder)

WHO Headquarter Genf***

http://www.who.ch/

Eine Fundgrube für Daten und Fakten zu allen Aspekten des Public Health. Die Website enthält Dokumente zum Health for All in the 21st Century (HFA) Programm, die gesamten "World Health Reports" der vergangenen Jahre, den WHO Weekly Epidemiological Record (WER), Informationen zum WHO Statistical Information System (WHOSIS), Informationen zu speziellen Aktionsprogrammen (World Health Day, International Day Against Drug Abuse, Outbreaks and World No-Tobacco Day), eine Reihe von Newslettern sowie das Yellow Book zu "International Travel and Health-Vaccination", uvm.


Allgemeine präventivmedizinische Informationen für Mediziner

AWMF Leitlinien - Prävention, Standards und zukünftige Entwicklungen in den medizinischen Spezialgebieten ***

http://www.uni-duesseldorf.de/WWW/AWMF/gb/gb_inh1.htm

In der Absicht, mittel- und langfristige Ziele für die Weiterentwicklung des Gesundheitswesens festzulegen, hat die Bundesregierung den Sachverständigenrat für die Konzertierte Aktion im Gesundheitswesen beauftragt, hierbei vorbereitend tätig zu werden. Die wissenschaftlichen medizinischen Fachgesellschaften sollten in diesem Zusammenhang zukünftige Aufgaben und Schwerpunkte ihrer Fächer darstellen. Zu diesem Zweck wurde ein Fragebogen an die Mitgliedsgesellschaften der AWMF ausgesandt, der folgende Fragen enthält:

1.Welche wissenschaftlich gesicherten präventiven Maßnahmen empfiehlt die jeweilige wissenschaftliche Fachgesellschaft?

2. Welche Richtlinien hat die wissenschaftliche Fachgesellschaft zu diagnostischen Verfahren ("Konsensusrichtlinien") abgefaßt?

3. Welche standardisierten therapeutischen Verfahren empfiehlt die Fachgesellschaft für die Patientenversorgung in ihrem jeweiligen Fach?

4. Welche wissenschaftlich gesicherten epidemiologischen Informationen über die Häufigkeit bestimmter Krankheiten des Faches liegen vor?

5. Welche mittelfristigen (ca. 10 Jahre) Entwicklungen werden für die jeweilige Fachdisziplin gesehen, insbesondere unter Berücksichtigung des Wandels in der demographischen Struktur der Bevölkerung , auf dem Gebiet der Prävention, auf dem Gebiet der Diagnostik, auf dem Gebiet der Therapie?

6.Welche Defizite in der Prävention, Diagnostik und Therapie werden derzeit im jeweiligen Fachgebiet gesehen, insbesondere für den Bereich der neuen Bundesländer?

7. Welche heute noch regelmäßig praktizierten Verfahren der Diagnostik und Therapie des Faches sind aus heutiger wissenschaftlicher Sicht obsolet?

8. Welche zukünftigen Aufgaben und Schwerpunkte bestehen im jeweiligen Fachgebiet in der Forschung, in der Grundlagenforschung, in der klinischen Forschung?

Der Fragebogen wurde von 80 Fachgesellschaften beantwortet. Alle Antworten auf diese Fragen werden auf dem Webserver geordnet und im Zusammenhang wiedergegeben. Somit findet sich auf dem AWMF-Server unter anderem eine umfassende Zusammenstellung der präventiven Maßnahmen, die die einzelnen Fachgesellschaften für ihre jeweilige Fachdisziplin empfehlen - eine sehr wertvolle Hilfe sowohl für den Praktiker als auch für den präventivmedizinisch interessierten Wissenschaftler..

Eine ganze Reihe von medizinischen Spezialgebieten haben darüber hinaus auch schon konkrete Leitlinien für Diagnostik und Therapie (Chirurgie), Standards (Östereichische Gesellschaft für Chirurgie) oder Checklisten (Kardiologie, Traumatologie, Pneumologie, Neurologische Notfälle, Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde) fertiggestellt oder sind dabei sind, solche Leitlinien zu verfassen (Innere Medizin). Diese sind ebenfalls auf dem AWMF-Server im Volltext abrufbar (http://www.uni-duesseldorf.de/WWW/AWMF/ll/ll_list.htm).

CDC Prevention Guidelines Database ***

http://wwwonder.cdc.gov/wonder/prevguid/prevguid.html

Die "Prevention Guidelines Database" (PGDB) des US-amerikanischen Center for Disease Control and Prevention (CDC, http://www.cdc.gov) wurde entwickelt, um allen im amerikanischen öffentlichen Gesundheitswesen tätigen "Health Officials" sowie Praktikern einen raschen Zugriff auf aktuelle Präventions-Leitlinien der CDC zu ermöglichen. Die Datenbank enthält mehr als 400 Volltexte (inklusive Tabellen und Grafiken), z.B. zu AIDS, Cholera, Katastrophenalarm, Dengue Fieber, Suizid, Impfungen, Lungenkrebs, STD, angeborene Erkrankungen, Malaria usw. Die Datenbank enthält sämtliche Impfempfehlungen der ACIP (Advisory Committee on Immunization Practices) und das gesamte sogenannte "yellow book" (Empfehlungen für Reisende).

Etwa zwei Drittel der Dokumente wurden ursprünglich im "CDC Morbidity and Mortality Weekly Report" (MMWR) publiziert, die anderen sind Monographien, Bücher, Buchkapitel, Broschüren und Original-Artikel der CDC.

Obwohl die Informationen nur auf englisch abrufbar sind und zuweilen auch mehr auf amerikanische Verhältnisse zutreffen, stellt die Datenbank eine wertvolle Quelle für alle präventionsmedizinisch Interesierten dar.

Guide to Clinical Preventive Services, Second Edition***

http://158.72.20.10/pubs/guidecps/

Dieser komplett als Volltext im Internet vorliegende Report wurde von der U.S. Preventive Services Task Force erstellt, einer 10-köpfigen Expertengruppe, die im Auftrag der US-Regierung die vorhandene wissenschaftliche Literatur systematisch auf die Effektivität von Präventivmaßnahmen prüft und Empfehlungen zur Implementation der Maßnahmen ausspricht. Er richtet sich an medizinische Praktiker und enthält konkrete Empfehlungen zu Präventivmaßnahmen von mehr als 80 Krankheiten (u.a.. Krebs-, Infektions- und vaskuläre Erkrankungen). Der Report ist in die drei Sektionen "Screening" (Früherkennung), "Beratung" und "Impfungen" aufgeteilt, wobei jede Sektion verschiedene Kapitel enthält, die jeweils eine bestimmte Krankheit behandeln. Die erste Version des Reports wurde 1989 vorgelegt, diese revidierte und erweiterte Auflage erschien 1995.

Im Anhang findet sich eine nützliche Tabelle, die jede Präventionsmaßnahme hinsichtlich der vorliegenden wissenschaftlichen Evidenz bewertet (http://158.72.20.10/pubs/guidecps/text/APP_A.txt).

Eine tabellarische Übersicht effektiver Präventionsmaßnahmen, die vom American College of Physicians, der Canadian Task Force on the Periodic Health Examination oder der U.S. Preventive Services Task Force empfohlen werden, ist übrigens bei http://www.welch.jhu.edu/~khsu/prevents.html abrufbar.


Allgemeine Informationen für Patienten und Mediziner

Gesundheitsinformationsnetz (GIN) - Informationssystem für das Gesundheitswesen Österreichs***

http://info.uibk.ac.at/gin/

Vorbildliches, umfassendes Informationssystem für Patienten, aber auch Ärzte, erstellt am Institut für Biostatistik und Dokumentation an der Medizinischen Fakultät der Universität Innsbruck. Bietet Sachinformation zu Gesundheitsrisiken und Medizin (Herz und Kreislauf, Krebs, Psyche, Reisen, Kleinkinder, Gynäkologie und Geburtshilfe, Vorsorgemedizin, Alternative Medizin, Orthopädie, Radiologie, Kosmetik, Sport u. Ernährung , Erste Hilfe), bietet Wegweiser zu Gesundheitseinrichtungen, Rechtsinformation, Versicherungen uvm.

Die präventivmedizinisch orientierten Patienteninformationen zu den einzelnen Krankheiten (Beispiel: "Sonne ohne Reue - Prävention des Hautkrebs") eignen sich auch hervorragend zum Ausdrucken, um sie dem Patienten mitzugeben.

Von A-Z

AIDS/HIV

aids net austria **

http://www.aidshilfe.or.at./aidshilfe/

Attraktiv gestaltete Website der österreichischen AIDS-Hilfen, sicherlich eine der besten AIDS-Websites für die Öffentlichkeit im deutschsprchigen Raum.

AIDS-Aufklärung e.V. *

http://www.aidsauf.org/

Die AIDS-AUFKLÄRUNG e.V. ist seit 1986 in der AIDS-Prävention tätig. Der Verein hat derzeit 120 Mitglieder, die fast alle im Bereich HIV/AIDS beruflich tätig sind. Mit den im Internet angebotenen Informationen den hier angebotenen Informationen soll Wissen zu HIV und AIDS vertieft werden und darüber hinaus Hilfestellung und Anregung gegeben werden, um die eigene Gesundheit zu schützen.

CDC Division of HIV/AIDS Prevention ***

http://www.cdc.gov/nchstp/hiv_aids/dhap.htm

Homepage des US National Center for HIV, STD and TB prevention (NCHSTP) mit umfangreichen Informationen, Statistiken, und Links (englisch).

Allergien, Haut, Heuschnupfen

Allergie Dokumentations- und Informationszentrum Bad Lippspringe

http://www.adiz-bad-lippspringe.de/

[Burgstraße 12, 33175 Bad Lippspringe, Tel.: 0 52 52-95 45 -00 (Information), -02 (Sekr.), Fax.: 0 52 52-95 45 01, ADIZ-Mailbox: 05252/99-9-34 (Modem), -35 (ISDN)]

Ziel dieser 1991 gegründeten Institution ist, betroffenen Allergikern und Atemwegserkrankten mehr Wissen über ihre Erkrankung zu vermitteln, nach dem Leitsatz: Wer mehr über seine Krankheit weiß, leidet weniger und kann im Sinne einer Tertiärprävention zur Vermeidung der auslösenden Reize selbst beitragen. Hierzu steht den Betroffenen in Bad Lippspringe ein breitgefächertes Informationsprogramm zur Verfügung, z.B. die Übersicht aller Allergieerkrankungen, ihre möglichen Auslöser (Außen-, Innenraumallergene, Berufsallergene und Kontaktallergene), die Diagnostik von Allergien und die Präventions- und Therapiemöglichkeiten, sowie eine Vielzahl von Informationsbroschüren und -schriften zu den medizinischen Fachbereichen "Allergien und Atemwegserkrankungen. U.a. hat das Informationszentrum auch das Allergie-Informationsprogramm (AIS) für PCs entwickelt; auf ca. 1.000 Bildschirmseiten kann alles Wissenswerte über diese Erkrankungsformen abgerufen werden können.

Das Internet-Angebot ist bislang sehr mager. Das ADIZ setzt bisher auf eine gemeinsam mit der Deutschen Atemwegsliga e.V. und der Stiftung deutscher Polleninformationsdienst betriebenen Mailbox, über die gespeicherte Texte per Telefon und Computer mit Modem oder ISDN abgerufen werden können. Die ADIZ-Mailbox ist mit dem Umweltmedizinischen Informationsforum (UMINFO), Osnabrück vernetzt.

Die Geschäftsstellen der Deutschen Atemwegsliga e.V. hat ebenfalls ihren Sitz im ADIZ, somit 3 Fachinstitutionen unter einem Dach, die eng zusammenarbeiten.

Allergie-Info **

http://www.allergie-info.de/

Ein gut gemachter Patienten-Service von Glaxo-Wellcome, ganz ohne explizite Pharma-Werbung, aber mit nützlicher, täglich geupdater Pollenflugvorhersage der Stiftung deutscher Polleninformationsdienst (http://www.allergie-info.de/da.htm)

European Pollen Information **

http://www.cat.at/pollen/

Dieser Server bietet eine Übersicht über den Pollenflug in ganz Europa. Zur Zeit ist nur verbale Information abrufbar, in Zukunft sollen aber auch Europa-Karten mit verschieden eingefärbten Belastungszonen präsentiert werden. Diese Belastungskarten werden vorraussichtlich für die vorige, dia aktuelle und die nächste Woche verfügbar sein.

Für alle, die genauer wissen wollen, wie die aktuelle Pollenbelastung für bestimmtes Land aussieht, gibt es Links zu den Vorhersagen für einzelne Länder. Die Vorhersagen stammen direkt von Wissenschaftlern aus den jeweiligen Ländern.

Allergy online ***

http://allergy.hno.akh-wien.ac.at/allergy/

Sehr gutgestaltete Website mit Informationen über Allergien sowohl für Patienten (auf deutsch) als auch für Mediziner (auf englisch).

Allergie Info Dienst Inzell

http://www-info2.informatik.uni-wuerzburg.de/partner/aid/homepage.html

Dieser Infodienst ist angesiedelt an der SANITAS Alpenklinik (Fachklinik für Allergie-, Haut- und Atemwegserkrankungen). Dort wird zur Zeit eine Datenbank für allergologische Fragestellungen aufgebaut, die leider (noch?) nicht über das Internet abrufbar ist. Auch Arzneimittel-Unverträglichkeitsreaktionen an der Haut sind für die Öffentlichkeit abrufbar; Anfragen zu diesem Thema können von Patienten und Ärzten telefonisch (08665/9883-60), per Fax (08665/9883-99) oder über e-mail (aid-inzell@t-online.de) an den AID Inzell gerichtet werden. Die Beantwortung erfolgt kostenlos.

Arbeitsgemeinschaft Allergiekrankes Kind (AAK) *

http://www.ukrv.de/friends/allergie/home.htm

(AAK e.V., Bundesverband; Hauptstr. 29; 35745 Herborn; Tel.: (02772) 9287-0; FAX (02772) 9287-48)

Die Arbeitsgemeinschaft Allergiekrankes Kind - Hilfen für Kinder mit Asthma, Ekzem oder Heuschnupfen (AAK) e.V. - ist ein Zusammenschluß von Eltern allergiekranker Kinder. Hauptanliegen der Arbeitsgemeinschaft ist die Vermittlung von Informationen über Ursachen und vor allem Behandlungsmöglichkeiten der verschiedenen allergischen Erkrankungen.

Die Website enthält einige Basisinformationen zu Allergien, Bestellformulare für Broschüren und Links zu anderen Websites.

Neurodermitis InformationsSystem (NeurodermIS) **

http://www.derma.med.uni-erlangen.de/neurodermis/

Umfangreiches Neurodermitis-Informationssystem, entwickelt vom Autor an der dermatologischen Universitätsklinik Erlangen. Stellt eine umfassende Ressource zu Smptomen, Diagnostik, Therapie und Tertiärprävention des atopischen Ekzems dar.

Alkohol

Anonyme Alkoholiker (AA) ***

http://www.anonyme-alkoholiker.de/

http://www.casti.com/aa/

http://members.aol.com/aabbsg/bbsg.htm

Mehr als 3000 AA-Mitglieder nehmen an virtuellen email- und chat-Meetings im Internet teil. Es gibt dort bereits mehr als 43 Gruppen und Meetings. Und die Teilnehmerzahlen nehmen explosionsartig zu.

Für Körperbehinderte und Gehörlose, die in entlegenen Gegenden wohnen sind das manchmal die einzig erreichbaren AA-Kontakte.

Die Mehrzahl der Online-AA's gehen jedoch regelmäßig auch zum normalen, herkömmlichen Meeting. Für sie stellen die Online-Meetings eine zusätzliche Gelegenheit dar, Erfahrung, Kraft und Hoffnung miteinander zu teilen und Kontakte zu anderen AA-Gruppen weltweit herzustellen.

DIFA*

http://www.difa-forum.de/

Deutsche Inititiative zur Förderung eines bewußten verantwortungsvollen Umgangs mit alkoholhaltigen Nahrungs- und Genußmitteln. Ziele: Bewußtseinsbildung mit Hilfe von Aufklärungs- und Informationsmaßnahmen sowie zielgruppenspezifischen Aktionen zur Unterstützung des Kampfes gegen Alkoholmißbrauch.


Arbeitsmedizin

Berufsgenossenschaften

Es ist eine vorrangige Aufgabe der Berufsgenossenschaften, mit allen geeigneten Mitteln für die Verhütung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten zu sorgen. Die Unfallversicherungsträger verfügen über vielfältige Instrumente und Materialien, um die in den Mitgliedsunternehmen durchgeführten Maßnahmen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes zu fördern und steuernd zu begleiten.

Die folgenden Websites enthalten einige u.a. Grundinformationen zum Thema Prävention, Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten, allerdings nicht sehr tiefgehend.

http://www.vbg.de/

VBG - Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (Berufsgenossenschaft der Banken, Versicherungen, Verwaltungen, freien Berufe und besonderer Unternehmen)

http://www.hvbg.de/

Hauptverband gewerblicher Berufsgenossenschaften


Diabetes

Diabetes-Forum **

http://www.diabetes-forum.com/

Gut gemachtes, von verschiedenen Firmen gesponsortes Forum für Diabetes-Patienten mit vielfältigen Informationen, Adressen, Produktinfos und der Zeitschrift "Diabetes-Journal".

Drogen

siehe auch Vergiftungen: Informationszentrale gegen Vergiftungen in Bonn

Ernährung

Deutsches Gesellschaft für Ernährung *

http://www.dainet.de/dge/

Die Website bietet neben wissenschaftlicher Information, Terminen, Pressemitteilungen usw. auch Verbraucherinformationen, z.B. Ernährungsinfos für Kids, Arbeitnehmer, ältere Menschen, allgemeines zur gesunden Ernährung, Infos für Schwangere und Stillende, Infos für Sportler, Infos für Menschen mit Stoffwechselkrankheiten

Bundesforschungsanstalt für Ernährung (BFE), Karlsruhe *

http://www.dainet.de/bfe/

Die Bundesforschungsanstalt für Ernährung (BFE) hat die Aufgabe, der Bundesregierung Entscheidungshilfen in der Ernährungs- und Verbraucherpolitik zu liefern.

Im WWW finden sich: Recherchemöglichkeit nach aktuellen Forschungsprojekten im Agrarbereich, nach Ländern sortierte Liste weiterer WWW-Angebote im Bereich Ernährung/Lebensmittel, Verzeichnis der BFE Veröffentlichungen mit E-Mail Bestellmöglichkeit, Linkliste zu ernährungsrelevanten Bibliotheks-, Informations- und Dokumentationsdiensten, Online-Zeitschriften und Katalogen.

Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Bonn *

http://www.zadi.de/BML/home.htm

WWW-Angebot: Kurzbiografie und Reden des Bundesministers für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Volltexte der BMELF-Informationen 1996 und 1997, Agrarpolitische Mitteilungen, Verbraucherinformationen, Informationsdienst FAO-AKTUELL mit Nachrichten über Welternährung und Weltlandwirtschaft, Wirtschaftsdaten für Erzeugnisse der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft, Agrarstatistik.

Deutsches Ernährungs Forum *

http://www.hagemann.de/def/

Stellt überwiegend Links zusammen zum Thema "Rund um die Ernährung", zu Institutionen und Verbänden im Bereich Ernährung, zu Koch-Rezepten, Produktinformationen (Maggi, Nestle, Dr. Oetker) und aktuellen Meldungen.

Deutsches Institut für Ernährungsforschung (DIfE), Bergholz-Rehbrücke

http://www.dife.de/

Informationen zu den Studien CARMEN (CArbohydrate Ratio Manipulation European National diets), BErG (Blutdruck Ernährung Geschwister) und BEK (Brandenburger Ernährungs- und Krebsstudie), Publikationsverzeichnisse, Informationen zur Geschichte und wissenschaftlichen Struktur des Institutes.

Fachinformationssystem Ernährung, Land- und Forstwirtschaft (FIS-ELF)

http://www.dainet.de/fiself/

Informationen zu verschiedenen ernährungs- und agrarwissenschaftliche Datenbanken (z.B. ELFIS - Die deutsche agrarwissenschaftliche Literaturdatenbank).

Auswertungs- und Informationsdienst für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (aid) **

http://www.dainet.de/aid

Der aid ist ein gemeinnütziger Verein und wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten finanziert. Sein Auftrag ist, sachlich und interessenunabhängig zu informieren, d.h. Erkenntnisse Wissenschaft sowie der Praxis zu sammeln, auszuwerten, didaktisch aufzubereiten und den betroffenen Bevölkerungs-, Fach- und Wirtschaftskreisen zugänglich zu machen. Dazu publiziert der Verein eine Reihe von Broschüren, didaktischen Materialien und Medien. Einige davon sind auch im Internet im Volltext abrufbar, so etwa die Broschüre "Vollwertig essen und trinken nach den 10 Regeln der DGE" (http://www.dainet.de/aid/volltext/vollwert/titel.htm).



Haushalts- und Freizeitunfälle

siehe Vergiftungen: Informationszentrale gegen Vergiftungen in Bonn

Hörstörungen

Abteilung für Audiologie und Phoniatrie am Universitätsklinikum Benjamin Franklin **

http://www.ukbf.fu-berlin.de/UKBF/WE05/AudioPhon/welcome.html

Die Mitarbeiter(innen) der Abteilung für Audiologie und Phoniatrie am Universitätsklinikum Benjamin Franklin sind aktiv in medizinischer Vorsorge, Diagnostik, Behandlung und Rehabilitation von Hör-, Sprach- und Stimmstörungen jeglicher Art. Neben der Darstellung von Diagnostik und Therapie sowie Forschungsschwerpunkten finden sich auch Informationen für Patientinnen und Patienten, Hinweise zu Organisationen und Verbänden u.a.

Speculum "Online Consilium" **

http://www.hyg.uni-heidelberg.de/hno/INDEX.HTM

Die Universitäts-Hals-Nasen-Ohrenklinik Heidelberg bietet Ärzten via Internet ein Online-Konsil an, ein Forum zur Kommunikation mit ärztlichen und naturwissenschaftlichen Mitarbeitern der HNO-Universitätsklinik Heidelberg und mit anderen externen Diskussionsteilnehmern. Angeboten wird die Möglichkeit, Fragen per Email aus dem Gebiet der gesamten HNO-Heikunde und Kopf-Halschirurgie an das Team zu richten.

Impfungen

Hinweise zu Impfungen für die Öffentlichkeit finden sich auf dem Server der Informationszentrale gegen Vergiftungen in Bonn http://www.meb.uni-bonn.de/giftzentrale/impfung/impfidx.html). Siehe auch Vergiftungen; Reisemedizin.

Kindesmißhandlung / Sexueller Mißbrauch

Jugend und Gewalt - Bericht der Bayerischen Staatsregierung **

http://server.stmukwk.bayern.de/jugend/bericht/

Der Bericht der Bayerischen Staatsregierung von September 1994 "JUGEND UND GEWALT - Kinder und Jugendliche als Opfer und Täter: Situation, Ursachen, Maßnahmen" ist hier komplett online abrufbar.

Broschüre zur Wanderausstellung "Kein sicherer Ort" **

http://www.padl.ac.at/luf/sexgewalt/ort01.htm

Schöne elektronische Umsetzung einer Broschüre, die wiederum eine überarbeitete und ergänzte Fassung der Tagungsdokumentation zur Wanderausstellung "(K)ein sicherer Ort" ist (herausgegeben vom Eidgenössischen Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann, Bern 1992). Enthält beispielsweise auch ein Kapitel zur Prävention gegen sexuellen Mißbrauch ( Anregungen für LehrerInnen, KindergärtnerInnen, Erziehungs- und Betreuungspersonen).

Krebs

Früherkennung und Vorsorge von Krebserkrankungen *

http://www.rrze.uni-erlangen.de/docs/FAU/fakultaet/med/kle/pai/paichir/Krebs/krebs.html

Das pathologische Institut der Uni Erlangen stellt die wichtigsten Fakten zur Vorbeugung und Früherkennung von Krebs zusammen, einschließlich Symptome bei Krebserkrankungen, ein Selbstbeurteilungsfragebogen zu Prostatakrebs und ein Krebswörterbuch.

Krebsinfo**

http://www.krebsinfo.de/

Diese Site richtet sich an alle, die sich mit dem Thema "Krebs" befassen. Sie bietet vielseitige Informationen über das Thema "Krebs" an. Es werden Empfehlungen, Leitlinien, Standards und Daten zur Prävention, Früherkennung, Primärtherapie und Nachsorge zusammengestellt.

Die hier angebotenen Informationen beruhen im wesentlichen auf den Publikationen von der Deutschen Krebsgesellschaft e. V., Deutschen Krebshilfe e. V. und Tumorzentrum München.

Oncolink ***

http://oncolink.upenn.edu/

Diese Site des University of Pennsylvania Cancer Center enthält umfangreiche Informationen zu verschiedenen Krebsarten auf englisch, sowohl für Patienten, auch als für Ärzte. So findet sich dort beispielsweise auch die Krebsdatenbank PDQ (http://oncolink.upenn.edu/pdq_html/), die vom National Cancer Institute zusammengestellt wird. Sie enthält für jede Krebsart ein sogenanntes "Expertenstatement", d.h. eine umfassende Zusammenfassung der "state-of-the-art" Prävention, Diagnostik und Therapie, die jeweils von einem Expertengremium zusammengestellt wird.


Rauchen

Action on Smoking and Health (ASH) **

http://ash.org/

ASH ist eine amerikanische non-profit Antiraucher-Organisation, die für die Rechte der Nichtraucher kämpft. Die Website enthält insbesondere aktuelle Meldungen, Daten, Fakten, Dokumente über das Rauchen (auf englisch).

CDC's Tobacco Information and Prevention Sourcepage ***

http://www.cdc.gov/nccdphp/osh/tobacco.htm

Wohl die umfangreichste Quelle im Internet zum Thema Rauchen, gepflegt vom Office on Smoking and Health (OSH) und dem National Center for Chronic Disease Prevention and Health Promotion (NCCDPHP). Enthält News, Reports des Surgeon General, Forschungsergebnisse und Daten, Tips zum Thema "How to quit", "Tips for Kids", Publikationen und Broschüren (komplett im Volltext abrufbar) und vieles mehr.

Nichtraucher-Initiative Deutschland e.V.

http://ip-service.com/nid/

Schwerpunkt der Arbeit der NID bildet der Nichtraucherschutz am Arbeitsplatz und in der Gastronomie. Die Website enthält vor allem Adressen und aktuelle Termine.

Rehabilitation

REHADAT - Informationssystem zur beruflichen Rehabilitation ***

http://www.rehadat.de/

REHADAT ist ein Informationssystem zur Unterstützung der Integration von Behinderten in die Arbeitswelt. Das Projekt REHADAT wurde mit finanzieller Förderung des Bundesministeriums für Arbeit und Sozialordnung durch das Institut der deutschen Wirtschaft Köln aufgebaut.

In zehn Datenbanken zu verschiedenen Themenbereichen der beruflichen Rehabilitation wird umfangreiches Informationsmaterial sowohl für die Mitwirkenden auf dem Gebiet als auch für die Betroffenen zur Verfügung gestellt. Die Datenbanken sind:

Reisemedizin und Impfungen

Deutsche Tropenmedizinische Gesellschaft (DTG) e.V. **

http://www.tropmed.dtg.org/

Zu den Aufgaben der DTG gehört der Erfahrungsaustausch zwischen In- und Ausland, die Förderung von Forschung und Lehre, die Unterstützung der Fortbildung auf diesem Gebiet, sowohl in Deutschland als auch im tropischen Ausland, ferner Beratung von Behörden und Privatpersonen sowie Aufklärung auf den Gebieten der Tropenmedizin und Tropenhygiene.

Auf der Website finden sich Informationen über die DTG, Tagungen und Kongresse, eine Adressliste von tropenmedizinischen Institutionen in Deutschland, Informationen zur Weiterbildung (Kurse, Zusatzbezeichnung), Empfehlungen zur Malariaprophylaxe und Empfehlungen zu Impfungen.

Yellow Book (International Travel and Health) ***

http://jupiter.who.ch/yellow/welcome.htm

Exzellente Informationen, stets up-to-date und tiefgehend, finden sich im sogenannten, regelmäßig publizierten "Yellow Book" (International Travel and Health Vaccination Requirements and Health Advice). Elektronisch publiziert wird es beispielsweise auf der WHO-Website (http://jupiter.who.ch/yellow/welcome.htm) sowie - zusammen mit weiteren Informationen zu Reisemedizin und Impfungen - auf den Seiten der CDC (http://www.cdc.gov/travel/travel.html).

International Travelers Clinic des Medical College of Wisconsin **

http://www.intmed.mcw.edu/travel.html

Enthält Informationen zu Impfungen auf englisch.

Travel Health Online **

http://www.tripprep.com/

Diese Site enthält unter anderem zu jedem Land ein "Country Profile", auf der die vorgeschriebenen und empfohlenen Impfungen beschrieben werden (englisch).

Rückenschule

Informationsdatei Berufskrankheiten Wirbelsäule *

http://chir.meb.uni-bonn.de/uch/wsindex.htm

An der Klinik für Chirurgie der Uni Bonn zusammengestellte Informationsdatei für Mediziner mit

Literaturverweisen zu: Epidemiologie von Wirbelsäulen-Berufskrankheiten, Belastungsanalysen, Diagnostik, Gutachterliche Praxis, Rechtliche und administrative Aspekte, Konsequenzen (Prophylaxe), Gerichtsentscheidungen

Rückenschule - Broschüre der SANOFI WINTHROP GmbH *

http://nathan.gmd.de/persons/erich.rome/ruecken.html

Eine schöne Web-Adresse, auf die man Patienten hinweisen kann - enthält allgemeine Informationen und bebilderte Übungen

Sehenstörungen/Blindheit

Deutsche Retinitis Pigmentosa-Vereinigung e.V.-(DRPV) **

http://www.gsi.de/~schuell/drpv.html

Diese Selbsthilfevereinigung zur Verhütung von Blindheit bietet verschiedene nützliche Links und Dokumente für Sehbehinderte an, u.a. die Software SATIS (Software und allerlei Tips & Tricks zur Informationsverarbeitung für Sehbehinderte).

Deutscher Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf e.V.

http://www.c-lab.de/dvbs/

Nachrichten, Informationen, Termine für sehgeschädigte Patienten.

ELVIS Elektronisches Literaturverzeichnis & Informationssystem für Sehgeschädigte **

http://iis340.inf.tu-dresden.de/

Die Arbeitsgruppe Studium für Blinde und Sehbehinderte (AG SBS) an der Fakultät Informatik der TU Dresden bietet über ELVIS blinden- und sehbehindertengerechte Studienmaterialien an.

Um Erfahrungen für die Gestaltung der blinden- bzw. sehbehindertengerechten Auffahrt auf die "Infobahn" zu sammeln, werden auf dem Server ausgewählte Materialien präsentieren.

Umweltmedizin

Umweltmedizinisches Informationsforum (UMINFO)***

http://www.uminfo.de/

Dokumentations- und Informationsstelle für Umweltfragen der Kinderärzte (DISU)

Dokumentations- und Informationsstelle für Allergiefragen im Kindesalter (DISA)

Akademie für Kinderheilkunde und Jugendmedizin e.V.; Iburger Str. 200; D - 49082 Osnabrück

Email: sysop@uminfo.de

Das Umweltmedizinische Informationsforum (UMINFO) wird von der Dokumentations- und Informationsstelle für Umweltfragen der Kinderärzte (DISU) aufgebaut. Es handelt sich um ein Informations und Kommunikationsverbund medizinischer und ökologischer Einrichtungen in Deutschland. Der Teilnehmerkreis umfaßt Bundesinstitute, Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes, umweltmedizinische Beratungsstellen, Forschungseinrichtungen, Kliniken, Laboratorien, niedergelassene Ärzte, Krankenkassen, ärztliche Standesvertretungen u. a.

Betreiber dieses Informationssystems ist die DISU, die umweltmedizinische Beratungsstelle der deutschen Kinderärzte. Neben dem Angebot im Internet besteht ein Mailboxsystem (Rufnr.: 0541/58486-15,-16,-17). Der zentrale Server steht bei der DISU in Osnabrück. Regionalknoten befinden sich in Hamburg, Hannover, Göttingen, Berlin, Aachen, Köln, München, Bad Reichenhall und Wien. Weitere 7 Knoten sind im Aufbau.

Bei dem angesprochenen Mailboxsystem handelt es sich um ein vom Internet isoliertes System. Die Inhalte des UMINFO sind aber mittlerweile zumindest teilweise auch über das Internet zugänglich. In Vorbereitung befindet sich das INTERNET-Gateway, mit dem zukünftig auch ein direkter Zugriff auf die Diskussionsforen über das Internet erfolgen kann.

Analog zum UMINFO wird derzeit von ebenfalls an der Akademie für Kinderheilkunde und Jugendmedizin e.V. lokalisierten Dokumentations- und Informationsstelle für Allergiefragen im Kindesalter (DISA) das Allergieinformationssystem (ALLINFO) aufgebaut.

UMINFO sowie ALLINFO sind mit der allergologischen Box des Allergie-Dokumentations- und Informationszentrums (ADIZ) in Bad Lippspringe vernetzt, d.h. die Mailboxen tauschen regelmäßig Informationen aus.

Das Angebot des UMINFO im Internet ist hervorragend und richtet sich eher an den Arzt als an den Patienten. Im einzelnen finden sich

Vergiftungen

Informationszentrale gegen Vergiftungen in Bonn ***

http://www.meb.uni-bonn.de/giftzentrale/drogeidx.html

Durch die Beratung von Laien durch eine Giftinformationszentrale können Kosten und gesundheitliche Schäden vermieden werden, die durch überflüssige Behandlungsmaßnahmen in Bagatellfällen, Übertherapie minder schwerer Vergiftungen und durch schwere Folgezustände unsachgemäß behandelter ernsthafter Vergiftungen entstünden. Die Beratung von Laien in Bagatellfällen nimmt zunehmenden Raum ein. Die Bonner Giftinformationszentrale registriert im Laufe eines Jahres mehr als 15.000 Anrufe und tätigte 1994 ca. 11% aller deutschen Giftberatungen. Das Internet-Angebot ist vielfältig und klärt über Erste-Hilfe Maßnahmen bei Vergiftungen auf, bietet ein hervoragendes "Sicherheitslexikon" zur Vermeidung von Haushalts- und Freizeitunfällen, in denen unter 450 Stichworten von Abfallbeseitigung bis Zündsicherung Tips zur Unfallverhütung gegeben werden.

Daneben finden sich auf der Bonner Website ein elektronisches Nachschlagewerk mit Atlas zu giftigen Pflanzen (Tollkirsche usw.), giftige Tiere (Schlangen, Fische) bzw. Gesundheitsgefahren durch Insekten (Spinnen, Zecken usw.) und stellt eßbare Pilze und giftige Pilze, bei denen eine Verwechslungsgefahr besteht, einander gegenüber. Alle Informationen enthalten z.B. auch Erste-Hilfe-Maßnahmen und sind gleichermaßen interessant für Patienten und Arzt.

Zur Prävention von Vergiftungsunfällen im Kindesalter wurde für Eltern - insbesondere Eltern von Kleinkindern - eine eine Broschüre verfaßt, die teilweise als Webseiten abrufbar sind, aber auch per email oder per Post (mit Rückporto, bei: Informationszentrale gegen Vergiftungen, Zentrum für Kinderheilkunde, Adenauerallee 119, 53113 Bonn) angefordert werden kann.

Weitere Informationen, die sich auf der Website finden, sind beispielsweise ein Impfkalender für Kinder und Erwachsene, Informationen zu Lebensmittelzusatzstoffen und Informationen zu aktuellen Themen.

Einen besonderen Schwerpunkt der Öffentlichkeitsarbeit und somit auch der Website bildet die Aufklärung über Drogen. So findet sich etwa ein ein Ratgeber für Eltern (Was können Eltern tun, damit Ihre Kinder nicht von Suchtstoffen abhängig werden?, Praktische Hinweise bei Gefährdung oder Abhängigkeit, Konsequenzen für das Erziehungs-Verhalten der Eltern usw.), Adressen und Telefonummern aller Drogenberatungsstellen der BRD, ein Kleines Slang-Lexikon des Drogenjargons und Informationen zu Rauschpilzen und der Problematik Alkohol in der Schwangerschaft.

Da der Konsum von Ecstasy (XTC, vollsynthetisch hergestellter Amphetamin-Abkömmlinge) in Deutschland riesige Ausmaße annimmt (die Zahl der Erstkonsumenten der Droge Ecstasy ist 1995 um 47 % angestiegen) wird "die Spaß- und Gute-Laune-Droge der 90er" besonders ausführlich behandelt: Was ist Ecstasy, Informationen für die, "die mit der Pille tanzen", woran erkennt man die Zusammensetzung einer Ecstasy-Tablette, Wirkung und Gefahren von Ecstasy, Erste-Hilfe bei Ecstasy, Literatur zu Ecstasy usw. Interessant ist auch eine kleine Bilddatenbank zu Ecstasy-Tabletten, die in Zusammenarbeit mit dem Bundekriminalamt entstand und über die vielen (mehr als 100) Erscheinungsformen der bunten Pillen informiert (siehe Abb. ###).

Verkehrsunfälle

Deutscher Verkehrssicherheitsrat*

http://www.bg-dvr.de/

Der deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) ist eine Dachorganisation aller staatlichen und privaten Stellen, die mit Fragen der Verkehrssicherheit befaßt sind; er koordiniert und entwickelt Methoden zur Verhütung von Verkehrsunfällen. Die Website enthält umfangreiche Informationen z.B. zu Themen wie Drogen, Alkohol, Jugendliche, Technik, Verkehrsrecht usw. Online abrufbar ist auch eine Literaturdatenbank Literaturdatenbank zum Thema Prävention und Verkehrssicherheit des "Infosystem Verkehr - BG/DVR".

Zahnheilkunde

Forum Zahngesundheit **

http://www.forum-zahngesundheit.de/

Das Forum Zahngesundheit ist eine Initiative der südbadischen Zahnärzteschaft. Der Büger erhält hier ein umfassendes Informationsangebot zu allen Themen der Zahngesundheit.

Gesellschaft für Präventive Zahnheilkunde (GPZ)

http://www.gpz.de/

Die GPZ hat sich ausschließlich die Förderung der präventiven Zahnheilkunde zur Aufgabe gemacht.

Der Hauptakzent liegt in der praktischen Anwendung und Umsetzung der Prävention durch das zahnärztliche Team. Außer einer kurzen Darstellung der Gesellschaft enthält die Website bislang noch keine Informationen.



Abb. ###honcode.gif### "Siegel" der HON (siehe Kasten)

Abb. ###cdc.jpg### Die Homepage des US-amerikanischen Center for Disease Control and Prevention bietet unter anderem eine umfangreiche Datenbank mit Präventions-Guidelines.

Abb. ###xtc.pcx### Auch so kann "Prävention durch Information" aussehen: Die Informationszentrale gegen Vergiftungen in Bonn stellt im Internet in Zusammenarbeit mit dem BKA mehr als 100 Bilder von Ectasy-Tabletten zum Abruf zur Verfügung - Eltern können so die bunten, mit netten Bildern versehenen Tabletten leichter identifizieren.

Abb. ###guidecdr.gif### Guide to Clinical Preventive Services der U.S. Preventive Services Task Force ist komplett im Internet abrufbar